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Hm, eben war die Begutachtung für meinen Pflegegrad und wir waren ziemlich irritiert. [Video: Wann lohnt sich ein Widerspruch zum Pflegegrad?]
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Pflegekompass-LeserEingereichte Frage
Gefragt 26. April 2026 um 16:27
Hm, eben war die Begutachtung für meinen Pflegegrad und wir waren ziemlich irritiert. Die Dame, die wirklich einen netten Eindruck gemacht hat, hat sich unsere Wohnung (Bad,Küche) aber gar nicht angesehen, sondern nur nach dem Bad gefragt.Die teilweise wirklich ausführlichen ärztlichen Befunde hat sie sich hier gar nicht angesehen, aber sie zumindest mitgenommen. Dann hat sie gefragt, welchen Zeitaufwand meine Frau hat, um mich zu unterstützen. Ich dachte es käme nicht mehr auf den zeitlichen Aufwand an, oder habe ich das falsch verstanden? Bezüglich meiner psychischen Einschränkungen war sie scheinbar der Meinung, dass man sich nur am Riemen reißen müßte, weil das Leben ja zu kurz wäre. Ich fand das schon ziemlich…, aber böse kann ich ja niemandem sein, der sowas selber nicht hat. Trotzdem hat mich das echt getroffen, weil ich mich echt zu nichts aufraffen kann, wenn ich mal wieder ein „Tief“. Sie hat nach meinen Arztbesuchen gefragt und wie oft diese stattfinden. Alles in allem hatte ich viel mehr Fragen und Besichtigung erwartet. Schürzengriff, Nackengriff wurde nicht erfragt. Nur ein paar Schritte musste ich gehen. Meine Frau hat sie beim herausgehen darauf angesprochen, ob wir nicht einen Rollator als Hilfsmittel beantragen wollen. Jetzt bin ich total gespannt, wie das Ergebnis aussehen wird. Es zeigt aber, man kann sich noch so ausführlich hier informieren, am Ende kommt immer alles anders, als man glaubt.