Pflegekompass
Pflegekompass Gemeinschaft · Warteliste

Pflege ist eine der schwersten Aufgaben, die es gibt. Alleine muss sie niemand tragen.

Wir bauen eine Gemeinschaft für pflegende Angehörige und pflegebedürftige Menschen in Deutschland – mit echter Unterstützung, menschlichem Kontakt und Antworten, wenn man sie braucht.

Pflegekompass begleitet Angehörige bereits heute mit einem kostenlosen Magazin, aktuellen Pflegethemen und Ratgeber-Beiträgen. Die Gemeinschaft ist der nächste Schritt.

Pflegende Angehörige im gemeinsamen Gespräch — die Pflegekompass Gemeinschaft

Unser Versprechen

So viel wie möglich soll kostenlos bleiben – weil pflegende Angehörige bereits genug geben. Wir lenken vorhandene Geldflüsse um, damit das möglich ist.

Jetzt anmelden

Weniger als 3 Minuten · Keine Verpflichtung

Was wir aufbauen

Gemeinschaft & Gruppen

Für Angehörige und Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1+

Hotline

Ein Mensch, der abnimmt – auch abends

Fachlicher Experte

Für Fragen aus Recht, Pflege und Psychologie

Journalist für Pflegethemen

Aktuelle Themen, verständlich aufbereitet

Events vor Ort

Organisiert über das Pflegekompass Magazin

Gegen Unsicherheit & Isolation

Das ist unser Kern

Warum wir das tun

Drei Dinge, gegen die wir gemeinsam vorgehen.

In Deutschland pflegen über fünf Millionen Menschen ihre Angehörigen – oft neben dem Beruf, neben der eigenen Familie, und meistens in Stille. Unterstützung gibt es kaum. Verständnis noch weniger.

Das wollen wir ändern. Nicht mit einem weiteren Ratgeberportal, sondern mit einem echten Ort für pflegende Angehörige.

Unsicherheit

Das Pflegesystem ist kompliziert. Ansprüche verfallen, weil kaum jemand weiß, wie man sie nutzt. Jährlich gehen über zwölf Milliarden Euro an Leistungen verloren – nicht weil es sie nicht gibt, sondern weil sie niemand erklärt.

Vereinsamung

Wer pflegt, zieht sich zurück. Nicht weil man es will – sondern weil Zeit und Energie fehlen. Und weil kaum jemand versteht, was man gerade durchmacht. Freundschaften schlafen ein. Das soziale Leben schrumpft.

Isolation

Pflegende Angehörige sind eine der am stärksten belasteten Gruppen in Deutschland. Und gleichzeitig eine der am wenigsten sichtbaren. Es gibt kaum Räume, in denen man offen über die eigene Erschöpfung sprechen kann.

5 Mio.

Pflegebedürftige

werden zuhause von Angehörigen versorgt

49h

pro Woche

leisten Angehörige im Schnitt – mehr als ein Vollzeitjob

27%

fühlen sich überfordert

und sagen, sie können die Situation kaum noch bewältigen

Das Startsignal

Wir starten, wenn 1.000 Menschen sagen: Ich bin dabei.

Wir wollen wissen, dass wirklich Bedarf da ist – bevor wir eine Hotline eröffnen, Gruppen moderieren und Experten einbinden. 1.000 Anmeldungen sind unser Zeichen.

Jede Person auf der Liste bleibt über den Aufbau informiert und entscheidet danach selbst, ob sie Teil der Gemeinschaft werden möchte.

1.000

Das ist der Moment,

an dem alles beginnt.

Sobald 1.000 Menschen sagen „Ich bin dabei”, öffnen wir die erste Gruppe, schalten die Hotline frei und binden den ersten Experten ein.

45 AnmeldungenZiel: 1.000

Jede Anmeldung bringt uns einen Schritt näher.

Ab Start

Eine Gruppe – offen für alle

Die erste Gruppe öffnet für alle, die sich angemeldet haben – Angehörige und Pflegebedürftige gemeinsam. Ein Ort zum Austauschen, Fragen und Durchatmen. Weitere Gruppen entstehen danach.

Ab Start

Hotline – ein Mensch nimmt ab

Kein Anrufbeantworter. Ein Mensch, der zuhört – auch abends, wenn man nicht mehr weiterkommt und niemand sonst erreichbar ist.

Ab Start

Experte & Journalist

Ein Teilzeit-Experte für fachliche Fragen aus Recht, Pflege und Psychologie. Dazu ein Journalist, der aktuelle Pflegethemen verständlich aufbereitet.

Ab Start

Erste Treffen vor Ort

Wo genug Menschen in einer Stadt dabei sind, entstehen erste Begegnungen. Organisiert über das Pflegekompass Magazin. Einfach zusammen sein – ohne Programm von oben.

Wer dazugehört

Die Gemeinschaft ist offen für pflegende Angehörige und pflegebedürftige Menschen mit Pflegegrad 1 oder höher. Wir bauen die Gruppen so auf, dass beide gut aufgehoben sind – mit dem Menschen im Mittelpunkt, nicht dem Pflegegrad.

Für alle auf der Warteliste: Wer sich heute einträgt, bleibt über jeden Schritt informiert – ehrlich und regelmäßig. Keine Verpflichtung, keine Kosten.

Wie wir das finanzieren

Geldflüsse, die schon existieren – jetzt sinnvoll eingesetzt.

Pflegende Angehörige haben gesetzliche Ansprüche, die ihnen ohnehin zustehen. Viele nutzen sie nie – weil sie davon nichts wissen oder der Aufwand zu groß erscheint.

Wir lenken diese Geldflüsse um. Das bedeutet: Die Gemeinschaft wird so weit wie möglich kostenlos – finanziert durch Ansprüche, die der Staat bereits vorsieht. Kein Trick. Kein verstecktes Modell.

Das Grundprinzip

„Wir nehmen Geld, das der Staat für Sie vorgesehen hat – und sorgen dafür, dass es Ihnen wirklich nutzt.

1

Ihr gesetzlicher Anspruch

Jeder Mensch mit Pflegegrad 1 oder höher hat Anspruch auf 42 € pro Monat für Pflegehilfsmittel – Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Bettschutzeinlagen. Die Pflegekasse bezahlt. Die meisten nutzen diesen Anspruch nie.

2

Die Pflegekompass Pflegebox

Wir lösen diesen Anspruch für Sie ein. Die Pflegebox kommt monatlich zu Ihnen nach Hause – ohne Bürokratie, ohne Aufwand Ihrerseits. Die Pflegekasse erstattet die Kosten vollständig. Das Produkt kann jederzeit angepasst werden.

3

Die Marge trägt die Gemeinschaft

Die Differenz zwischen Kassenerstattung und Produktkosten fließt in die Gemeinschaft: Hotline, Moderation, Experten, Veranstaltungen. So entsteht etwas Echtes – ohne dass Sie dafür bezahlen müssen.

Kein Pflegegrad?

Kein Problem. Wer keinen Pflegegrad hat oder seinen Anspruch anderweitig nutzt, kann die Mitgliedschaft direkt erwerben – zu einem fairen Beitrag. Niemand wird ausgeschlossen.

Bereits eine Box woanders?

Wir übernehmen den Wechsel – Kündigung, Neuantrag und Übergang ohne Lücke. Sie müssen sich um nichts kümmern.

Wie das Miteinander funktioniert

Wir geben gerne – und setzen auf gegenseitiges Vertrauen.

Die Gemeinschaft, die Hotline, die Beratung – das alles stellen wir so weit wie möglich kostenlos zur Verfügung. Das funktioniert, weil die Pflegebox die Grundlage dafür bildet.

Wir vertrauen darauf, dass Mitglieder die Box weiterhin beziehen – so wie wir darauf vertrauen, dass die Gemeinschaft etwas bedeutet, was man nicht leichtfertig aufgibt. Das ist kein Vertrag. Es ist eine gemeinsame Grundlage.

  • Das Produkt der Pflegebox kann jederzeit gewechselt werden – das ist kein Problem.
  • Wer die Box kündigt, verliert den Zugang zur Gemeinschaft. Das ist fair, weil die Gemeinschaft dadurch finanziert wird.
  • Wer keinen Kassenanspruch hat, kann die Mitgliedschaft direkt erwerben – niemand muss draußen bleiben.

Anmeldung für die Warteliste

So funktioniert die Anmeldung – und was Sie erwartet.

Wir starten mit Menschen, für die unser Modell wirklich passt. Nicht als Hürde – sondern weil wir nur dann ehrlich kostenlos anbieten können, wenn die Grundlage dafür stimmt.

Wer die Voraussetzungen erfüllt, meldet sich mit fünf kurzen Fragen an. Danach melden wir uns persönlich. Keine Warteschleife, keine automatische Bestätigung.

Wer sich jetzt anmelden kann

Drei Voraussetzungen für Phase 1

Gesetzlich krankenversichert

Die Pflegebox wird über die gesetzliche Pflegekasse abgerechnet.

Pflegegrad 1 oder höher

Bei der pflegebedürftigen Person oder bei Ihnen selbst.

Einverständnis mit dem Modell

Die Mitgliedschaft wird über die monatliche Pflegebox finanziert. Das sollte für Sie in Ordnung sein.

Privat Versicherte und Selbstzahler sind herzlich willkommen – wir öffnen die Gemeinschaft für sie, sobald das Modell weiter ausgereift ist. Wer sich heute einträgt, wird informiert, wenn es soweit ist.

Die Anmeldung

5

Fünf kurze Fragen

Wir stellen Ihnen fünf Fragen zu Ihrer Situation – damit wir verstehen, wer Sie sind und was Sie brauchen. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Wir wollen es wirklich wissen.

Weniger als 3 Minuten

Was danach passiert

1

Sie melden sich an

Fünf kurze Fragen. Offen, ehrlich, so kurz oder lang wie Sie möchten.

2

Wir prüfen kurz

Ob die Voraussetzungen stimmen – gesetzlich versichert, Pflegegrad 1+, Einverständnis mit dem Modell.

3

Aufnahme in die Warteliste

Sie werden aufgenommen und über jeden Schritt des Aufbaus informiert – ehrlich und regelmäßig.

4

Wir melden uns persönlich

Damit wir Sie und Ihre Situation kennenlernen – bevor es losgeht.

5

Bei 1.000: Sie sind dabei

Sie entscheiden am Ende, ob die Gemeinschaft zu Ihnen passt. Keine Verpflichtung.

Zur Klarheit

Die Anmeldung verpflichtet zu nichts. Sie entscheiden, ob die Gemeinschaft zu Ihnen passt. Wir entscheiden, ob die Voraussetzungen stimmen. Beides ist in Ordnung.

Wohin wir wollen

Die Gemeinschaft wächst – immer mit dem Menschen im Vordergrund.

Nicht alles ist von Anfang an möglich. Was wir aufbauen, wächst mit der Gemeinschaft und mit den Mitteln, die wir umlenken können. Hier ist, was wir vorhaben – ehrlich aufgeteilt in das, was bald kommt, und das, was noch Zeit braucht.

Ab 1.000 Anmeldungen

Erste Gruppe, Hotline und Experte

Die erste Gruppe öffnet für alle – unabhängig von Pflegegrad oder Situation. Dazu kommt eine besetzte Hotline und ein Experte, der regelmäßig für Fragen zur Verfügung steht.

Eine offene Gruppe für alleHotlineFachlicher ExperteErste Treffen vor Ort

Nächste Phase

Weitere Gruppen und regelmäßige Events

Weitere Gruppen entstehen – nach Situation, Region oder Thema. Über das Pflegekompass Magazin organisieren wir regelmäßige Offline-Events: Informationsabende, Austauschtreffen, gemeinsame Nachmittage. Organisiert, aber ohne Programm von oben.

ThemengruppenRegionale GruppenRegelmäßige Events

Längerfristige Vision

Leistungen, die wirklich entlasten

Je mehr Geldflüsse wir in Zukunft umlenken können, desto mehr können wir gegenfinanzieren. Das ist der Weg, auf dem wir uns befinden – Schritt für Schritt.

Tagespflege gegenfinanziertUmbau des WohnraumsGemeinschaftsabendeAngestellte Ärzte & Berater

Was uns dabei leitet

„Die Gemeinschaft wächst immer mit dem Menschen im Vordergrund – nicht mit dem Produkt.

Wir sagen Ihnen heute, was möglich ist und was noch Zeit braucht – weil wir keine Versprechen machen wollen, die wir nicht halten können. Das schulden wir Ihnen.

Fragen beantworten und auf die Warteliste setzen

Weniger als 3 Minuten · Keine Verpflichtung · Kostenlos