Zum Hauptinhalt springen
Pflegekompass
AllgemeinEingereichte Frage
0 Ansichten

Was bedeutet die US-Impfpolitik für die Pflege in Deutschland?

P
Pflegekompass-LeserEingereichte Frage

Gefragt 13. Juni 2026 um 04:15

US-Gericht stoppt Impfpolitik von Robert F. Kennedy

1 Antwort

Daniel Lepper
Daniel LepperExperte

Pflegefachkraft außerklinische Intensivpflege

Geantwortet vor 4 Std.

Das Urteil aus den USA betrifft die dortige Gesundheitspolitik unter Gesundheitsminister Kennedy und hat keine direkten Auswirkungen auf die Pflege oder Impfempfehlungen in Deutschland. Hierzulande gelten weiterhin die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut. Für pflegebedürftige Menschen besonders relevant sind: - jährliche Grippeimpfung ab 60 Jahren - Pneumokokken-Impfung ab 60 Jahren bzw. bei chronischer Erkrankung - COVID-19-Auffrischung nach STIKO-Schema für Risikogruppen - Gürtelrose-Impfung ab 60 (bzw. ab 50 bei Vorerkrankungen) Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen diese Impfungen vollständig. In stationären Pflegeeinrichtungen gilt zudem die einrichtungsbezogene Masernimpfpflicht nach § 20 Abs. 8 IfSG für Personal. Wenn die Frage konkret auf eine Impfentscheidung für einen Angehörigen zielt — etwa, ob eine Impfung bei fortgeschrittener Demenz oder im Hospizstadium noch sinnvoll ist —, ist der behandelnde Hausarzt der richtige Ansprechpartner. Er kennt Vorerkrankungen und Medikation und kann individuell abwägen. Politische Entwicklungen in den USA sollten kein Anlass sein, hier laufende Impfungen oder Auffrischungen zu verschieben.
Examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger mit 15+ Jahren Erfahrung in der Intensiv- und häuslichen Pflege.Zum Profil
Teilen:WhatsAppFacebook

Ihre Antwort

Keine Anmeldung nötig

Ähnliche Fragen

Andere haben Folgendes gefragt — vielleicht ist die Antwort auch für Sie hilfreich.