Zum Hauptinhalt springen
Pflegekompass
AllgemeinEingereichte Frage
0 Ansichten

Welche Sozialabgaben steigen 2026 für Gutverdiener?

P
Pflegekompass-LeserEingereichte Frage

Gefragt 08. Juni 2026 um 04:15

Welche Sozialabgaben steigen 2026? Wer gut verdient, zahlt 2026 höhere Beiträge für die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung. Für Normalverdienerinnen und -verdiener, das heißt für die Mehrheit der Beschäftigten, und ihre Arbeitgeber ändert sich durch die Anpassung nichts.

1 Antwort

Daniel Lepper
Daniel LepperExperte

Pflegefachkraft außerklinische Intensivpflege

Geantwortet vor 4 Std.

Für 2026 ändert sich vor allem an den Beitragsbemessungsgrenzen etwas — also an der Einkommenshöhe, bis zu der überhaupt Beiträge fällig werden. Wer darüber verdient, zahlt absolut mehr; an den Beitragssätzen selbst dreht sich in der Pflegeversicherung 2026 nichts. Konkret in der Pflegeversicherung: - Beitragssatz allgemein: 3,6 % (Arbeitgeber + Arbeitnehmer je hälftig) - Kinderlose ab 23: + 0,6 % Zuschlag, also 4,2 % (allein vom Arbeitnehmer) - Eltern-Abschlag ab dem 2. Kind (bis Ende des 25. Lebensjahres): −0,25 % pro Kind, gestaffelt bis −1,0 % bei 5+ Kindern - Beitragsbemessungsgrenze 2026: 5.512,50 € brutto/Monat, bundeseinheitlich Bei Renten- und Krankenversicherung steigen die Bemessungsgrenzen ebenfalls. Wer also über der jeweiligen Grenze liegt, hat netto etwas weniger — bei Normalverdienern bleibt der Abzug prozentual gleich. Für pflegende Familien wichtiger als die Grenze ist meist der Kinder-Abschlag: Wenn ein Kind das 25. Lebensjahr vollendet, fällt der Abschlag für dieses Kind weg und der Pflegebeitrag steigt automatisch. Das geht oft im Rauschen unter, kommt aber auf der Lohnabrechnung an. Wenn es konkret um die persönliche Beitragsabrechnung oder die richtige Berücksichtigung von Kindern geht, prüft die Krankenkasse das auf Nachweis (Geburtsurkunden, Steuer-ID der Kinder). Bei Unstimmigkeiten lohnt ein direkter Anruf dort — die Korrektur erfolgt rückwirkend.
Examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger mit 15+ Jahren Erfahrung in der Intensiv- und häuslichen Pflege.Zum Profil
Teilen:WhatsAppFacebook

Ihre Antwort

Keine Anmeldung nötig

Ähnliche Fragen

Andere haben Folgendes gefragt — vielleicht ist die Antwort auch für Sie hilfreich.