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Pflegekompass
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Welche Diktiersoftware nutzt ihr für die Pflegedokumentation?

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Pflegekompass-LeserEingereichte Frage

Gefragt 31. Mai 2026 um 04:15

Diktiersoftware für die pflegerische Dokumentation — was nutzt ihr?Hallo zusammen, mich interessiert, wie ihr in eurem Berufsalltag mit Diktiersoftwa

1 Antwort

Daniel Lepper
Daniel LepperExperte

Pflegefachkraft außerklinische Intensivpflege

Geantwortet vor 16 Std.

Im Pflegealltag haben sich vor allem drei Lösungen etabliert: - Nuance Dragon Medical One (Cloud-basiert, sehr gute medizinische Fachvokabular-Erkennung, Abo-Modell ca. 100 €/Monat pro Lizenz) - Philips SpeechLive bzw. SpeechExec mit Diktiergerät — verbreitet in Sozialstationen, die ohnehin mit Philips-Hardware arbeiten - Voize (speziell für Pflegekräfte entwickelt, läuft als App auf dem Smartphone, übergibt direkt strukturierte Einträge an Vivendi, MediFox, Snap, Sinfonie usw.) — wird aktuell in vielen ambulanten Diensten und Heimen getestet Was in der Praxis den Unterschied macht, ist weniger die Erkennungsrate selbst — die ist bei allen drei mittlerweile sehr gut — sondern die Schnittstelle zur Pflegesoftware. Wenn das Diktat am Ende noch von Hand kopiert werden muss, geht der Zeitgewinn verloren. Voize punktet hier, weil die Einträge direkt im richtigen Feld (Bericht, SIS, Maßnahmenplan) landen. Wichtige Punkte vor der Anschaffung: - Datenschutz/AVV mit dem Anbieter klären, gerade bei Cloud-Lösungen - Funktioniert die Software offline, falls beim Hausbesuch kein Netz da ist? - Wer trägt die Lizenzkosten — Träger oder MA? Bei Trägerübernahme oft günstiger als gedacht, weil Dokumentationszeit messbar sinkt - Testphase mit einer Tour/Wohnbereich einplanen, bevor flächendeckend ausgerollt wird Spannend wäre noch, ob jemand aus der Runde mit Voize konkret Erfahrungen in der Tour gemacht hat — gerade die Akzeptanz im Team entscheidet am Ende mehr als die Technik.
Examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger mit 15+ Jahren Erfahrung in der Intensiv- und häuslichen Pflege.Zum Profil
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